Mandantenbriefe



Was Sie im Zusammenhang mit dem

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

beachten sollten

 

Wie Sie wissen, ist das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz am 29.5.2009 in Kraft getreten. Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist Ergebnis einer seit 2004 andauernden Reform der deutschen Rechnungslegungsvorschriften. Es handelt sich dabei um die größte HGB-Reform seit 20 Jahren Ziel dieser umfassenden Gesetzesreform war, die Bilanzierungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs den Vorgaben der International Financial Reporting Standards (IFRS) anzupassen. Darüber hinaus - und darüber lässt sich sicherlich streiten - sollten die Unternehmen vor unnötigen Kosten entlastet werden. Ich/wir möchten Ihnen nachfolgend die Sie betreffenden wesentlichen Neuerungen kurz darstellen. Das BilMoG betrifft ausschließlich Steuerpflichtige, die ihren Gewinn durch Vermögensvergleich ermitteln, also bilanzieren müssen. Nicht betroffen sind Sie als Freiberufler bzw. alle Steuerpflichtigen, für die ich/wir den Gewinn mittels Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln. Große Hoffnungen auf Steuerersparnisse muss ich/müssen wir an dieser Stelle gleich dämpfen. Das Gesetz ist - so steht es in der Gesetzesbegründung - steuer- und aufkommensneutral ausgearbeitet worden.

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Nutzung des Geschäfts-/Firmenwagens im Lohnsteuerrecht

Auswirkungen des Reisekostenrechts 2008 und des BVerfG-Urteils zur "Pendlerpauschale" auf die Geschäfts-/Firmenwagennutzung 08/09

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Gesetzgeber hat in 2008 entsprechend den Vorgaben des BFH das steuerliche Reisekostenrecht in 2008 erheblich vereinfacht. Zur lohnsteuerlichen Behandlung der Firmenwagenüberlassung hat der BFH in jüngster Zeit wichtige Entscheidungen getroffen, u.a. der Monatspauschale von 0,03 % als zusätzliches Entgelt neben der 1 % Methode (siehe Erläuterungen unten) oder der Anrechnung von Zuzahlungen, die der Arbeitnehmer als Sonderzahlung bei Anschaffung eines Dienstwagens zu entrichten hat.

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Steuerfreie Lohnersatzleistungen

Steuerfreie Alternativen zum Arbeitslohn

Sehr geehrte Damen und Herren,

alljährlich steht in den Unternehmen die Diskussion über Lohnerhöhungen der Mitarbeiter an. Sicherlich sind auch Sie von diesem Thema regelmäßig betroffen. Doch wissen Sie, dass Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von einer Lohnerhöhung nur ein Teilbetrag bleibt? Die Ursache dafür liegt im linear-progressiven Steuertarif unseres Steuersystems. Erhält der Arbeitnehmer z. B. zum Inflationsausgleich eine 3 %ige Lohnerhöhung von 4.000 auf 4120 EUR/Monat, steigt seine Steuerlast in der Steuerklasse I nach meinen/unseren Berechnungen von 877 auf 921 EUR. Dies bedeutet, dass von den 120 EUR, die Sie ihren Arbeitnehmern mehr bezahlen, 44 EUR an den Staat gehen. Nicht mit berücksichtigt sind dabei die Sozialabgaben, die ebenfalls mit jeder Lohnerhöhung steigen, sofern die Beitragsbemessungsgrenzen noch nicht erreicht sind.

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